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Funken an der Bundesfeier - Vorsicht schon bei der Vorbereitung!

Die Vorbereitungen für den Nationalfeiertag haben begonnen. Bei aller Vorfreude auf die Bundesfeier ist aber auch Vorsicht und Rücksichtnahme geboten.

Keine Abfallverbrennung!
Die Bauverwaltung weist darauf hin, dass ausschliesslich trockenes, naturbelassenes Holz verwendet werden darf. Das Verbrennen von Abfall- und Altholz wie Bauholz, Möbelteile oder anderes lackiertes, gestrichenes oder imprägniertes Holz ist gesetzeswidrig, denn es gefährdet Gesundheit und Umwelt. Beim Verbrennen von derartigem Holz entstehen neben den üblichen Luftschadstoffen gefährliche Substanzen wie Salzsäuregas, Formaldehyd, Schwermetalle sowie Dioxine und Furane.

Gefahr für Kleintiere
Jährlich verbrennen unzählige Kleinlebewesen wie Igel, Blindschleichen, Salamander, Schlangen, Spitzmäuse und Kröten in den aufgeschichteten, für den 1. August vorbereiteten Holzhaufen. Diese bilden zunächst für manches Tier einen vermeintlich sicheren Unterschlupf und idealen Eiablageplatz.
Der qualvolle Verbrennungstod dieser Lebewesen kann mit etwas Umsicht und richtiger Vorbereitung vermieden werden: einerseits soll das gesammelte Holz erst am Tag des Abbrennens auf- oder zumindest umgeschichtet werden. Andererseits kann um den Holzhaufen herum ein ca. 30 bis 40 cm hoher Amphibienschutzzaun errichtet werden, der erst kurz vor dem Abbrennen entfernt wird. Wer also einen Funken plant, kann auf einfache Weise mithelfen, Todesfallen für Amphibien und Wildtiere zu entschärfen.


Datum der Neuigkeit 29. Juli 2010
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