Finanzplan 2021 bis 2024 Seite Drucken

6. Februar 2020
Der Finanzplan baut vor allem auf den Budgetwerten 2020 auf. Bei einem Steuerfuss von 125% (bisher 129%) sind – mit Bezügen von jeweils 4 Steuerfussprozenten aus der Ausgleichsreserve – für die kommenden Jahre Fehlbeträge zu erwarten. Die Defizite könnten mit dem vorhandenen freien Eigenkapital der Gemeinde Oberuzwil gedeckt werden, so dass am Ende der Planungsperiode noch ein kleines Eigenkapital von gut 1,1 Millionen Franken verbleiben würde.

Die Gemeinden sind verpflichtet für einen Zeitraum von mindestens drei dem Budget folgenden Jahren periodisch einen Finanzplan zu erstellen bzw. im Sinne einer rollenden Planung jährlich anzupassen. Er dient primär als Planungs- und Steuerungsinstrument und ist nicht rechtsverbindlich.

Die Annahmen
Die wichtigsten Grundlagen für den Finanzplan sind die aktualisierte Investitionsplanung, die geschätzte Bevölkerungsentwicklung, das wirtschaftliche Umfeld und gesetzliche Veränderungen. Weiter basiert er auf der Annahme, dass sich die durchschnittliche Teuerung beim Sachaufwand um + 1% und beim Personalaufwand um + 2% auf die Ausgaben durchschlägt. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern wird ein Zuwachs von 2% angenommen. Die Steuergesetzrevision wird ab 2021 zu deutlichen Ausfällen bei den Gewinn- und Kapitalsteuern der juristischen Personen führen. Die Ausfälle bei den natürlichen Personen fallen bereits ab dem Rechnungsjahr 2020 an.

Rechtzeitige Planung
Die rollende Planung als Führungsinstrument ermöglicht es, frühzeitig die Einflüsse des Umfeldes zu erkennen und entsprechende Massnahmen einzuleiten. Dem Gemeinderat Oberuzwil ist es wichtig, die Infrastruktur nicht zu vernachlässigen, die Verschuldung auf ein erträgliches Mass zu limitieren und den Steuerfuss stabil zu halten.

Zugehörige Objekte

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