Projektwettbewerb Freibad Ghürst - Planung der Sanierung wird konkreter 
Eine vom Gemeinderat eingesetzte Projektkommission hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Freibad Ghürst auseinandergesetzt. Neben einem detaillierten Massnahmenkatalog liegen auch erste Ideen für ein Raumprogramm vor. Auf dieser Basis soll das Projekt für die neue Badi Ghürst im Rahmen eines Projektwettbewerbs konkret entwickelt werden.
Vorgehen beim Wettbewerb
Das Wettbewerbsprogramm soll im Frühling 2026, nach der Genehmigung des Budgets, lanciert werden. Ziel ist es, die eingereichten Projekte im Spätherbst 2026 zu beurteilen und ein Siegerprojekt auszuwählen. Die Projektkommission und der Gemeinderat haben den möglichen Umfang des künftigen Freibades in einer sogenannten «Bestellung» definiert. Diese bildet die Grundlage für den Projektwettbewerb und soll an einem öffentlichen Informations- und Austausch-Anlass mit der Bevölkerung am Samstag, 28. Februar 2026, vorgestellt und diskutiert werden.
Weitere Schritte
Über die einzelnen Projektbestandteile wird die Bevölkerung schrittweise im Rahmen der jeweiligen Budget- oder Kreditgenehmigung entscheiden können. So wird das Investitionsbudget 2026 einen Planungskredit enthalten. An der Bürgerversammlung 2027 soll über einen Projektierungskredit abgestimmt werden. Ziel ist es, im Frühling 2028 im Rahmen einer Volksabstimmung über das definitive Projekt zu befinden.
Dieses schrittweise Vorgehen ermöglicht auch einen kontinuierlichen Einbezug der Bevölkerung. Damit das Freibad Ghürst bis zu einem möglichen Baustart im Herbst 2028 weiter betrieben werden kann, ist im Investitionsbudget 2026 zudem ein Überbrückungskredit vorgesehen.
Hintergrundinformation
Oberuzwil verfügt seit Anfang des 20. Jahrhunderts über ein Freibad im Ghürst. Die heutige Anlage stammt im Kern aus den 70er-Jahren und hat im Jahr 2020 zuletzt grössere bauliche Anpassungen erfahren. Die Anlage befindet sich in einem gepflegten Zustand, ist hinsichtlich Bädertechnik, Sicherheit, Komfort, Behindertengerechtigkeit usw. jedoch stark sanierungsbedürftig und auch in Bezug auf das Angebot nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entsprechend. Ein technischer Bericht aus dem Jahr 2024 gibt einen fundierten und umfassenden Überblick über die Mängel und zeigt Lösungsansätze hin zu einer zeitgemässen Anlage auf. Aufbauend auf diesen Vorarbeiten soll nun im Rahmen eines Projektwettbewerbs ein Projekt für die neue Badi Ghürst evaluiert werden.