Wechsel im Badebetrieb - Freibad schliesst früher, Hallenbad öffnet: Warum dieser Wechsel Wasser spart 
Freibad schliesst eine Woche früher als geplant
Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen belasten die Wasserversorgung in der Region weiterhin. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, das Freibad am Sonntag, 30. August 2026, eine Woche früher als geplant zu schliessen.
Ein wichtiger Grund für diesen Entscheid ist der hohe Wasserverbrauch. Das Freibad benötigte bisher im August 2026 durchschnittlich rund 80 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag. Mit der vorzeitigen Schliessung fällt somit ein grosser laufender Wasserverbraucher weg. Da sich die Freibadsaison ohnehin ihrem Ende nähert, entfällt der hohe tägliche Wasserverbrauch des Freibads eine Woche früher als geplant.
Hallenbad öffnet wieder
Das Hallenbad soll nach Abschluss der technischen, hygienischen und betrieblichen Vorbereitungen voraussichtlich am Montag, 31. August 2026, wieder öffnen. Damit kann der Betrieb für Schulen, Vereine, Schwimmkurse und die Bevölkerung wieder aufgenommen werden.
Die Befüllung des Hallenbads benötigt einmalig rund 800 Kubikmeter Wasser. Dieser hohe einmalige Bedarf wurde beim Entscheid ausdrücklich berücksichtigt. Danach liegt der tägliche Verbrauch des Hallenbads bei rund drei bis vier Kubikmetern Trinkwasser, da das Hallenbad zusätzlich direkt mit Quellwasser gespiesen werden kann. Damit liegt das Hallenbad deutlich unter dem bisherigen Verbrauch des Freibads. Da die Inbetriebnahme des Hallenbades zeitlich optimiert wurde, um per 31. August 2026 zu öffnen, können die Wassertemperaturen in den ersten Tagen noch etwas tiefer als normal ausfallen.
Wechsel senkt den laufenden Wasserverbrauch
Für die Beurteilung hat der GemeinderatExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. sowohl den einmaligen Wasserbedarf für die Befüllung des Hallenbads als auch den anschliessenden täglichen Verbrauch berücksichtigt. Nach der Befüllung liegt der laufende tägliche Wasserverbrauch der gemeindeeigenen Badeanlagen deutlich tiefer als beim Weiterbetrieb des Freibads.
Würde auch das Hallenbad geschlossen bleiben, könnten zusätzlich lediglich rund drei bis vier Kubikmeter Wasser pro Tag eingespart werden. Demgegenüber steht die Bedeutung des Hallenbads für Schulen, Vereine, Schwimmkurse und die Bevölkerung. Nach Abwägung des Wasserverbrauchs und der öffentlichen Interessen erachtet der GemeinderatExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. den Wechsel deshalb als vertretbar.
Vorgehen mit den zuständigen Stellen abgestimmt
Die Gemeinde hat die Befüllung des HallenbadsExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. mit der Wasserkorporation Oberuzwil abgestimmt. Diese erhob keine Vorbehalte und empfahl ein Vorgehen, das die aktuelle Versorgungssituation berücksichtigt.
Auch die regionale Bevölkerungsschutzkommission wurde über die vorgesehene Schliessung des Freibads und die Wiedereröffnung des HallenbadsExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. informiert. Sie erhob dagegen ebenfalls keine Vorbehalte.
Wassersparen bleibt wichtig
Trotz dieses Entscheids bleibt die Wasserversorgungslage in der Region angespannt. Der Aufruf zum konsequenten Wassersparen gilt weiterhin. Die Bevölkerung, die Betriebe und die öffentlichen Einrichtungen sind deshalb weiterhin gebeten, sorgfältig mit Trinkwasser umzugehen.